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FCB - FC Weissenstein 1:4 (0:1)

11. Oktober 2008, Fussballplatz Lachen Büren an der Aare

Meisterschaft 3. Liga, 1. Stärkeklasse (Saison 2008/2009)



Matchballspender:

Henk Hoekstra, Büren a. A.

Willy Sutter, Büren a. A. und Frankreich


Schiedsrichter: Laurent Meier, Brügg


Aufstellung FCB:

Simon Käser - Marco Käser - Michael Blaser - Adrian Steinbacher - Carlos Manuel De Sousa Files - Manuel Scheidegger - Nasser Katergi (ab 51. Kevin Hert) - Joao Paulo Da Silva Ferreira - Patrick von Felten - Björn Beyeler - Sandro Imperiali (ab 70. Nils Beyeler)


Ersatz: Ricardo Molina (Ersatztorhüter), Thomas Lerch (Militärdienst)


Nicht im Aufgebot:

Jarno Beyeler (verletzt)

Reijo Beyeler (gesperrt)

Mark Rüttimann (verletzt)

Joël Scheidegger (verletzt)

Dominik von Aesch (verletzt)


Trainer: Marlon Hodgson, Ricardo Molina (Assistenztrainer)


Torfolge:

07. Min. 0:1

54. Min. 1:1 Joao Paulo Da Silva Ferreira (nach Freistoss Björn Beyeler und Kopfball Adrian Steinbacher)

57. Min. 1:2

85. Min. 1:3

89. Min. 1:4


Karten:

26. Min. Carlos Manuel De Sousa Files (gelb)

27. Min. Marco Käser (gelb)


Bemerkungen: 180 Zuschauer bei herrlichem Herbstwetter


Spielbericht


Dieses Spiel hätte anders laufen können, wenn der SR ….


das konstante Liegenbleiben des Gegners rigoros unterbunden hätte

das reguläre Tor in der 47. Minute zum 1:1 anerkannt worden wäre

das 1:2 wegen Offside nicht gezählt hätte

und der Elfer in den Maschen gelandet wäre! Aber …


der Gegner machte von Beginn weg den frischeren Eindruck und liess klar erkennen, dass dieses Schlüsselspiel gewonnen werden musste. Sie erarbeiteten sich mehr Ballbesitz und demonstrierten das gepflegtere Passspiel. Aus dieser Sicht gehen die drei Punkte wohl in Ordnung.


Der Match begann unglücklich und endete mit zwei Sonntagsschüssen innerhalb 4 Minuten katastrophal und in dieser Form für die Gäste des FC Weissenstein sicher zu hoch.


In der ersten Halbzeit schien der FCB wie gelähmt. Vorzüge, welche in den letzten Spielen ausschlaggebende Bestandteile des Erfolges waren, bekamen wir praktisch nicht zu Gesicht. Selten gelang ein Lauf über Aussen, gefährliche Flanken vor das Tor blieben daher Mangelware. Sandro Imperiali als einziger nomineller Stürmer konnte, trotz viel Laufarbeit, kaum wirkungsvoll ins Spiel integriert werden. Das sonst so sichere Passspiel über mehrere Stationen blieb in der ersten Halbzeit Stückwerk. Zu viele Fehlpässe verunmöglichten einen vielversprechenden Spielaufbau. Anders der Gegner, schnörkellos trugen sie ihre Angriffe mal über die linke, mal über die rechte Seite vor und beschäftigten die Verteidigung des FCB konstant. Eine solide defensive Leistung verhinderte eine höhere Führung der Gäste nach 45 Minuten.


Zündet der FCB nach der Pause den Turbo? Gab die Pausenpredigt Grund für rote Ohren? Nein! Personell und wohl auch taktisch unverändert schritt man zur Tat. In der 47. Minute wurde aus unerklärlichen Gründen ein reguläres Tor des FCB nicht anerkannt. Der Gastgeber tat nun mehr und suchte den Ausgleich. In der 54. Minute sah Adrian Steinbacher einen Freistoss von Björn Beyeler vom Torhüter pariert. Den Abpraller verwertet Joao Paulo Da Silva Ferreira zum zwischenzeitlichen 1:1. Drei Minuten später entstand aus einem Konter die 1:2 Führung aus klarer Offside-Stellung (ich stand auf Höhe des Geschehens). Sieben Minuten später verschoss Patrick von Felten einen fragwürdigen Elfmeter. Sollte das Spiel in sieben fatalen Minuten entschieden werden? Ja! Die restlichen Bemühungen brachten nichts Zählbares mehr, im Gegenteil, zwei Konter schlossen die Gäste mit Sonntagsschüssen zum 1:4 ab.


In dieser Gruppe scheint mittlerweile alles möglich zu sein. Nach Verlustpunkten liegen sieben Mannschaften nur drei Punkte auseinander. Gespannt kann man dem weiteren Geschehen entgegenfiebern.


Nächsten Sonntag kommt ein weiterer Favorit, AS Italiana, zu Besuch auf den Lachen. Hopp FCB!




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