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FCB - FC Moutier 3:3 - BT

Bieler Tagblatt vom 2. November 2009, Meisterschaft 2. Liga regional


Pause kommt zum richtigen Zeitpunkt


Der FC Büren kommt im 2. Liga Nachtragsspiel gegen Moutier nicht über ein 3:3 hinaus und überwintert mit vier Punkten Vorsprung auf den Strich.

lsg. Der FC Büren an der Aare startete nach dem Aufstieg in die 2. Liga vergangene Saison für viele neutrale Beobachter sehr gut in die neue Saison und erarbeitete sich den Respekt der 2.-Liga-Konkurrenz. Doch in der zweiten Hälfte der Vorrunde gerieten die Seeländer mehr und mehr in eine Negativspirale, viel Selbstvertrauen ging verloren. So war die Equipe von Marlon Hodgson auch gegen den Tabellenletzten aus Moutier, der bisher nur einen Sieg einfahren konnte, nicht unbedingt als haushoher Favorit zu betrachten. Die 2.-Liga-regional-Partie gegen die Jurassier begann mit einem Paukenschlag. Die unsicher wirkende Büren-Verteidigung, sonst ein Prunkstück der Mannschaft, zeigte ungewohnte Schwächen und ermöglichte dem Gast aus Moutier bereits in der 3. Minute die Führung. Sandro Imperiali gelang sechs Minuten später, nach einer Balleroberung durch Reto Rüttimann und herrlicher Passkombination, der Ausgleich. Der Gast, durch den Sieg gegen Grünstern von letzter Woche im Aufwind, präsentierte sich selbstbewusst und operierte mit Biss und Härte. Doch Büren zeigte sich auch in der Folge verunsichert und konnte in der Offensive kaum Akzente setzen. Die Tabellenletzten aus Moutier, vom Erfolg vor Wochenfrist gegen Grünstern sichtlich im Aufwind, waren die dominante Mannschaft und konnten noch vor dem Pausenpfiff wieder in Führung gehen.

Gegentor als Weckruf Wer einen Büren-Steigerungslauf nach dem Pausentee erwartet hatte, lag falsch, es waren weiterhin die Gäste, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. So war es auch nicht erstaunlich, dass Moutier die Führung in der 54. Minute nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff auf 3:1 ausbauen konnte. Nun endlich schienen auch die Seeländer die Lust am Fussballspielen wieder gefunden zu haben. Sie bliesen zur längst überfälligen Aufholjagd und dominierten die jurassischen Gäste in der Folge praktisch nach Belieben. Innerhalb von nur fünf Minuten gelang es den Platzherren denn auch, das Skore wieder ausgeglichen zu gestalten. Blaser traf in der 74., Nils Beyeler in der 79. Minute. Trotz weiterer guter Torchancen konnten die Seeländer aus diesem Spiel nur einen Punkt mit in die Winterpause nehmen. Die Pause kommt für Büren zum richtigen Zeitpunkt, zeigte sich die Equipe doch nach vielen verletztungsbedingten Ausfällen in schlechter Verfassung.

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