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FCB - FC Bolligen 2:1 (0:1) nun mit Fotos

Aktualisiert: 12. Sept. 2023

Der FC Bolligen mit einer herausragenden Leistung über 90 Minuten entzaubert!

Der FCB wollte unbedingt den Sieg und hat sich ihn schliesslich redlich verdient!

Die Joker stechen und entscheiden das Spiel!


FC Büren an der Aare - FC Bolligen 2:1 (0:1)

Meisterschaft 3. Liga

9. September 2023, 16:00 Uhr, Fussballplatz Lachen Büren an der Aare


Aufstellung FCB:

Simon Käser (der Hexer vom Lachen) - Diego Imperiali - Ruben Dos Santos - David Schläfli - Manuel Bigler (24' Fabian Hänzi, 80' Marco Günther) - Men Meier (80' Joel Tüscher) - Stefan Pranjic (55' Dario Leisi) - Nick Eggenberger - Fabian Schuler - Yannic Kubacki (70' Jascha Kubacki) - Luca Lauper


Nicht im Aufgebot:

Mario Bärtschi (verletzt), Alex Jorge Files (Bänderverletzung), Denis Schneider (Kreuzband gerissen, am Dienstag wird Denis von Dr. Andreas Klakow operiert, viel Glück Denis), David Vuilleumier (Junioren B)


Tore:

45' + 3' 0:1 David Bissegger

86' 1:1 Jascha Kubacki

89' 2:1 Dario Leisi


Gelbe Karten:

42‘ Nick Eggenberger

54' Ruben Dos Santos

90‘ Fabian Schuler


Bemerkungen

Jascha Kubacki ab sofort im Kader der 1. Mannschaft, nach Jascha's Superleistung gegen Zollikofen der logische Entscheid.

Manuel Bigler trotz Tomate aus dem Spiel gegen Täuffelen in der Startelf. Nach 24 Minuten war an ein Weiterspielen nicht mehr zu denken.

Dario Leisi trotz ermüdender RS auf der Bank. Darios Entscheid hatte schlussendlich wesentlichen Einfluss auf den Ausgang des Spiels. Merci Dario und auch ein Merci an Fabian Hänzi (ebenfalls in der RS).


Vorgeplänkel zweiter Akt

Nachdem wir im Vorfeld des Spiels FC Zollikofen - FCB über kommunikative Ungereimtheiten berichtet haben, findet die Geschichte eine unerklärliche Fortsetzung. In einem kurz nach Spielbeginn geführten Gespräch hat sich Slobodan Pranjic über die Zusammenarbeit mit den Junioren B wie folgt geäussert. "Leider scheint es zurzeit nicht möglich zu sein, eine für beide Seiten befriedigende Zusammenarbeit zu finden." David Vuilleumier, eines der vielversprechenden Talente aus dem Team der Junioren B und einziger nicht verletzte Spieler der Jun. B im erweiterten Kader der ersten Mannschaft, wird vorläufig nicht mehr aufgeboten. Dies, weil sich David für die letzten beiden Spiele nicht hat zum Mitmachen überzeugen lassen. Die Gründe für den abschlägigen Bescheid sind nicht bekannt.

Man verstehe mich richtig, dies ist keine Kritik am Spieler, Gott bewahre. Ich finde aber, dass der FCB in dieser Hinsicht einen falschen Weg einschlägt. Körperlich und fussballerisch ist David bereit, den nächsten Schritt zu tun. Seine bisherigen Einsätze im "Eis" untermauern diese These teils eindrücklich und ich liege nicht falsch, dass weitere Einsätze zur Weiterentwicklung von David entscheidend beitragen können. Natürlich gelten diese Aussagen für alle Spieler der Junioren B, welche das Rüstzeug zum nächsten Schritt mitbringen. Also - zusammensetzen - reden - für alle Beteiligten gütliche Lösung finden und gut ist! Mehr ist dazu nicht zu sagen.


Vor dem Spiel

Auf dem Papier schien die Geschichte klar. Der FC Bolligen mit zwei Siegen und einem Unentschieden in die Meisterschaft gestartet, reiste als klarer Favorit nach Büren. Diese Behauptung kristallisierte sich in Gesprächen vor dem Spiel mit dem Gegner klar heraus. Ein Spieler hat mir allerdings zu verstehen gegeben, dass angeschlagene Gegner meist die grösste Sprengkraft verkörpern. Er sollte so was von recht haben.


Der FCB präsentierte sich in der zur Zeit best möglichen Aufstellung. Retuschen in der Verteidigung nach dem Spiel gegen Zollikofen waren erklärbar, so spielte für den Formsuchenden Joel Tüscher anfangs der angeschlagene Manuel Bigler und später Fabian Hänzi (ab der 24'). Ruben Dos Santos nahm seinen Posten in der Innenverteidigung wieder in Besitz und Yannic Kubacki trat seinen angestammten Platz im Sturm an.


Das Spiel

Zäumen wir das Pferd am Schwanz auf und beginnen unkonventionell am Schluss des Spiels. Simon Käser, der Hexer vom Lachen, oder die Lebensversicherung des "Eis". Simu brachte die hochkarätigen Stürmer um David Bissegger schier zum Verzweifeln. Was zu halten war, parierte Simu mit Bravour und darüber hinaus fischte er gar Unhaltbare mirakulös. Mit seinen bald 38 Jahren scheint eine baldige Pensionierung in weite Ferne gerückt. Bravo Simu und ein grosses MERCI.


Erste Halbzeit

Angst vor dem Favoriten? Angst nein, Respekt ja. Aber dieser Respekt musste im Verlaufe des Spiels auf die andere Seite übergeschwappt sein, so konzentriert und zielorientiert operierte der FCB von Beginn weg. Verwundert rieb man sich ob einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer leichten Dominanz der Platzherren bei den Zuschauern die Augen. Der FCB verpasste es aber, aus guten Chancen den möglichen Führungstreffer zu erzielen. So scheiterten Fabian Schuler, Luca Lauper, Men Meier und Yannic Kubacki entweder am gegnerischen Torhüter oder am eigenen Unvermögen, sprich der Präzision. Wenn du sie vorne nicht machst, kriegst du die Dinger hinten rein. Eine alte Fussballweisheit, welche sich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit bewahrheitete. Völlig unverdient und praktisch mit dem Pausenpfiff ging der Gast durch David Bissegger in Führung. Der gebotenen Leistung entsprechend, hätte der FCB mit einer Zweitoredifferenz in Führung liegen sollen.


Das gab zu reden

Fabian Schuler wurde beim Versuch sich in den Strafraum durchzutanken gelegt. War es innerhalb oder ausserhalb des Sechzehners?. Nach Spiel äusserten sich Spieler, dass es wohl auf der Linie geschehen sei und daher hätte es Penalty geben müssen. Der Freistoss brachte nicht die erhoffte Führung, im Nachschuss rettete für den FC Bolligen der Pfosten.

Die Nr. 3 der Gäste, Patrick Leu, holte früh im Spiel einen Bürener von hinten von den Beinen, die berechtigte gelbe Karte blieb aus. Als späterer Wiederholungstäter kassierte er die verdiente Karte und hätte ab diesem Zeitpunkt eigentlich nicht mehr auf dem Feld stehen dürfen.


Zweite Halbzeit

Entschlossen und mit gleicher Vehemenz trat der FCB zur zweiten Halbzeit an. Bolligen, verwundert über die Leistung des Tabellenletzten, wurde mit zunehmender Spieldauer unruhiger. Ein weiteres Indiz, dass der Verlauf des Spiels nicht ihrem Gusto entsprach, artikulierte sich in gegenseitigem Anfeuern, zunehmender Härte in den Zweikämpfen und gereizter Reaktionen auf gelungene Aktionen der Gastgeber. Der Ausgleich schien eine Frage der Zeit. Druckphasen der Bolliger wurden entweder durch die aufmerksam aufspielende Verteidigung neutralisiert oder dann entschärfte Simon Käser, bester Mann auf dem Platz, alles was auf seinen Kasten kam.

Mit fortschreitender Dauer des Spiels wurde es langsam aber sicher eng. Die Bemühungen wollten einfach nicht fruchten. Entweder man scheiterte knapp, oder die Torschüsse wurden eine Beute des guten Bolliger Torhüters. Muss sich der FCB ein weiteres Mal, trotz überzeugender Leistung, geschlagen geben? Das wollte das Team nicht zulassen und rackerte und fightete, was das Zeug hielt und erarbeitete sich gute Chancen. Eine Klasseleistung des Mittelfeldes, in offensiver und defensiver Hinsicht, brachte unsere Stürmer immer wieder in aussichtsreiche Situationen. Ein weiteres Mal konnte der Lauf von Fabian Schuler aus aussichtsreicher Position nur mit hartem Einsteigen gebremst werden, Luca Lauper wurde nach schönem Dribbling gleich von zwei Verteidigern geblockt und Dario Leisi's Schuss aus guter Distanz stach nicht. Mittlerweile steht der Überraschungsmann von Zollikofen, Jascha Kubacki, für seinen Bruder Yannic auf dem Feld. Was der Teufelskerl imstande ist zu leisten wissen wir bereits. Nicht mit Körpergrösse glänzend, aber mit einem grossen Kämpferherz und enormer Schnelligkeit ausgestattet wird er in den Schlussminuten zum entscheidenden Spieler. Beim vielumjubelten Ausgleich kämpft sich Jascha im Strafraum durch Freund und Feind hindurch und schiesst aus kurzer Distanz ein. Beim Siegtreffer hat er wiederum seine Füsse im Spiel. Dario Leisi vollendet und verwandelt den Lachen in ein Tollhaus.


So wollen wir unser Team sehen


Das gab zu reden

Die Nr. 17 von Bolligen, Nils Dölle, kassierte in der 28. Minute bereits die gelbe Karte. Ein zweites gelbwürdiges Foul wollte der Schiedsrichter sanktionieren, da stand aber der Übertäter nicht mehr auf dem Platz, blitzartig ausgewechselt erfreute er sich auf der Bank der entgangenen Strafe.


Bravo Jungs

Wir gratulieren dem Team, dem Trainer Slobodan Pranjic und dem Staff zu dieser Willensleistung und für einen packenden und spannenden Drittligamatch. Im Gegensatz zum Zollikofen-Spiel hat sich der FCB heute belohnt und ein Quäntchen Glück einziehen dürfen. Ein Hochverdienter Befreiungsschlag zu einer hoffentlich erfolgreich verlaufenden Saison. Wie immer, wir drücken die Daumen!


Aktuelle Tabelle


Fotogalerie

Ein herzliches Dankeschön an Stephan Kubacki für sensationelles Fotomaterial!


Nächsten Sonntag, Anspielzeit ist 11:00 Uhr, gastiert der FCB beim SC Ittigen


Budi

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