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FC Nidau - FCB 1:3 (0:2)

20. April 2008, 10:30 Uhr, Burgerallee Nidau

Meisterschaft 3. Liga, 1. Stärkeklasse


Schiedsrichter: Häsler Martin, Bühl Aufstellung: Jarno Beyeler, Reijo Beyeler, Dominik von Aesch, Adrian Steinbacher, Mark Rüttimann, Manuel Scheidegger, Lorenz Meile, Thomas Lerch, Patrick von Felten (ab 46. Min. wegen Verletzung Joël Scheidegger), Patrick Meier, Sandro Imperiali (ab 58. Min. Kevin Hert) Ersatz: Simon Käser (Ersatztorhüter), Nasser Katergi (angeschlagen), Thomas Sutter Nicht im Aufgebot: Michael Blaser (verletzt), Simon Gobat (Trainingsrückstand Schule), Marco Käser (Einsatz im Zwei), Stefan Käser (Einsatz im Zwei), Markus Maibach (privat), Chinedu Okoye (Gelbsperre) Trainer: Marlon Hodgson Torfolge: 10. Min. 0:1 Patrick Meier (auf Corner von Manuel Scheidegger) 32. Min. 0:2 Sandro Imperiali (auf Pass von Patrick von Felten) 72. Min. 1:2 Nach ungenügender Abwehr 90. Min. 1:3 Freistoss Lorenz Meile Karten:

75. Min. Gelbrote Karte Nidau 80. Min. Gelb: Manuel Scheidegger (Reklamieren) 91. Min. Rote Karte Nidau Bemerkungen: Gemäss Lautsprecherdurchsage 151 zahlende Zuschauer, davon 150 Bürener! Spass beiseite, aber wie gewohnt grossartige Unterstützung durch unseren Anhang. Herzlichen Dank! 1. Einsatz für den FCB von Joël Scheidegger (nach Rückkehr von Orpund).

Spielbericht: Die Aufstellung für den schweren Gang nach Nidau musste infolge Verletzungen retouchiert werden. In der Viererkette kompensierte Adrian Steinbacher den ins zentrale Mittelfeld vorrückenden Lorenz Meile. Zusammen mit Thomas Lerch ersetzten sie die verletzten Nasser Katergi und Michael Blaser. Ebenfalls leicht verletzt gab schlussendlich Patrick von Felten doch noch sein OK zum Einsatz für eine Halbzeit. Im Sturm fehlte der gelb gesperrte Chinedu "Chiboy" Okoye. Zur erneuten Umstellung gezwungen, meinte Marlon Hodgson lakonisch. "Das isch schiesseglich, schliesslech si mir 22 Ma u mir hei scho mit aune gwunne"! Diese Bemerkung mag banal tönen, ist sie aber nicht. Diese Aussage zeugt von grossem Vertrauen den Spielern gegenüber. Ein weiterer Beweis für die gute Zusammenarbeit und die intakte Moral untermauert die Tatsache, dass der FCB als Aufsteiger seit nunmehr 7 Spielen ungeschlagen ist und den zweiten Tabellenrang hartnäckig verteidigt. Nach Anpfiff durch den guten Schiedsrichter Martin Häsler wurde rasch offensichtlich, dass diese Begegnung über den Kampf entschieden wird. Völlig atypisch, betrachtet man die Statistik der vergangenen Spiele, führte der FCB nach 10 Minuten bereits 1:0. Ein von Manuel Scheidegger getretenen Corner köpfte Patrick Meier aus 7 Metern unhaltbar, ins linke, obere Eck. Ein Auftakt nach Mass. In der Folge führte unser Team die etwas feinere Klinge und erarbeitete sich über die Aussenbahnen einen optischen Vorteil, von Dominanz konnte aber keine Rede sein. Heikle Situationen ergaben sich hüben wie drüben. In der 32. Minute brachte eine Angriffsauslösung über den Flügel das 2:0. Patrick von Felten, schön lanciert, lief allen auf und davon. Seine genaue Flanke köpfte der unermüdlich kämpfende Sandro Imperiali zur beruhigenden Führung ein. Beruhigend? Erinnern wir uns an das Vorrundenspiel! Nidau kämpfte sich immer wieder ins Spiel zurück und blieb bis zur letzten Minute gefährlich. Erst in der 86. Minute sicherte damals Patrick Meier den Sieg. In der 36. Minute testet doch tatsächlich schon wieder ein Verteidiger, wie gegen Schüpfen, ob Jarno Beyeler zwischen den Pfosten auch sicher wach ist. Und wie! Wie kann man da so ruhig bleiben?


Nach der Pause ersetzte Joël Scheidegger den verletzten Patrick von Felten (muesch e chlei uf z'Pflegepärsonau lose Vofi) und gab damit nach seiner Rückkehr zum FCB den Einstand. Herzlich Willkommen Schöggu! Wer gedacht hat, jetzt gibt Büren Gas, und sucht den schnellen KO-Schlag, sah sich getäuscht. Kampfbetont und ohne Spielfluss wurde das Spiel zunehmend unattraktiver. Einen grossen Anteil an dieser Entwicklung hatten die Platzherren. Schiedsrichterentscheide wurden kommentiert, mit der Disziplin war‘s nicht mehr weit her. Eigentlich unbegreiflich, lagen sie doch zurück und hätten ihre Chance suchen müssen. Der FCB besann sich und versuchte wieder mehr Druck aufzubauen und mit Tempo die Entscheidung zu suchen. Überraschend dann der Anschlusstreffer. Eine Abwehr von Jarno Beyeler nach vorne, eine andere Variante war nicht möglich, fand einen gütigen Abnehmer. Nach einer gelbroten Karte für Nidau in der 75. Minute liess der FCB nichts mehr anbrennen. In der 89. Minute verpasste Kevin Hert das sicher geglaubte 3:1. Nach prächtiger Vorarbeit von Manuel Scheidegger verschoss er aus 12 Metern. In der 90. Minute führte eine Intervention des Torhüters von Nidau zu einem Freistoss aus ca. 8 Metern. Lorenz Meile hämmerte nach kurzem Zuspiel den Ball unhaltbar unter die Latte. Unverständlich, dass ein Nidauer in der Nachspielzeit noch den Kopf verlor die rote Karte provozierte.

Der FCB hat diesen Sieg mit einer reifen Teamleistung völlig verdient. Obwohl der Anschlusstreffer kurzzeitig den Puls der Bürener-Fans in Wallung brachte, bestand nie Gefahr, auf der Burgerallee zu straucheln. Hopp FCB!

Nächsten Sonntag erwarten wir den FC Sternenberg zu Gast auf dem Lachen. Gäu Marlon, schiesseglich wär schuttet!

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