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19 Teams, 19 Trainer, 19 Ziele

Bieler Tagblatt vom 14. August 2014


Für insgesamt 19 seeländische 3.-Liga-Mannschaften beginnt an diesem Wochenende die neue Saison. Im BT sprechen die Trainer über ihr Team und ihre Ziele.


Die 19 Seeländischen Teams sind in der kommenden Saison in den Drittligagruppen 5, 6 und 7 zu finden. In der Gruppe fünf gastiert Zweitligaabsteiger SC Aegerten Brügg a am Sonntag beim SV Lyss. Der Trainer des SV Lyss, Albertoz Murtaj, peilt hohe Ziele an: «Wir haben ein starkes Kader.» Die Top-5 seien das Ziel, so Murtaj. Der Gast aus Aegerten will ebenfalls oben mitspielen. «Von Aufstieg sprechen wir nicht.» Dafür seien zuviele neue Spieler gekommen», so Trainer Leibundgut. In der fünften Gruppe spielen weitere vier Vertreter aus dem Seeland. Das Team von Beinahe-Aufsteiger Schüpfen ist zusammengeblieben. Für Trainer Urs Schneider ist das Ziel klar: «Wir wollen wieder als Gruppensieger in die Aufstiegsspiele.» HNK Zagreb will die starke Leistung aus dem Vorjahr bestätigen. «Wir haben viele Verletzte, die nun zurückkehren.» Eine Überraschung sei wieder möglich, so Trainer Marin Dujmovic.

Der FC Aarberg hat einen Umbruch erfahren. Trainer Patrick Zysset will den achten Platz aus dem Vorjahr dennoch bestätigen. «Die diesjährige Gruppe ist stärker, es werden mehr als 25 Punkte notwendig sein.» Das Viertligaaufsteigerteam aus Orpund wurde nur punktuell verstärkt. «Für uns ist der Start wichtig», sagt Trainer Jamil Baridi. Dort gelte es Selbstvertrauen zu tanken. In der sechsten Gruppe spielen ausschliesslich Seeländer Vereine. Aufstiegschancen dürften vor allem Pieterlen und Neuenstadt zugeschrieben werden. Nach zwei schlechten Vorrunden fordert Pieterlen-Trainer Pascal Arni Konstanz: «Wichtig ist, dass wir über eine ganze Saison konstant unser Potenzial abrufen.» Vom Aufstieg will Arni nicht sprechen. «Wir nehmen Match für Match.» Vom Aufstieg spricht hingegen Neuenstadt-Trainer Julien Segard: «Wir wollen in dieser Gruppe wieder eine führende Rolle übernehmen.» Der Zweitligaabsteiger aus Büren sucht nach drei Trainern in zwei Jahren nach Ruhe: «Nichts mit dem Abstieg zu tun haben, das ist unser Ziel», sagt Trainer Reto Rüttimann. Nichts mit dem Abstieg zu tun haben, dürften der SC Rüti, der FC Ins und der FK Sloga. Alle drei orientieren sich nach oben. Rüti-Trainer Giancarlo Tocchini will den fünften Platz aus dem Vorjahr bestätigen: «Die Top-5 sind realistisch.» Ins-Trainer Roland Krebs: «Ziel ist es, möglichst lange oben mitzuspielen und in den Top-4 zu bleiben.» Sloga-Trainer Dusko Djuranovic geht noch weiter: «Wir wollen aufsteigen.»

In unteren Tabellenregionen dürften die Teams aus Diessbach, Madretsch und Lengnau zu erwarten sein. Diessbach-Trainer Andreas Birkhofer macht seine Zielvorgabe abhängig vom Saisonstart: «Nach drei Spielen werden wir sehen, ob wir uns nach oben oder unten orientieren müssen.» Der FC Madretsch musste seinen Leistungsträger Shahen Karimi zum FC Nidau ziehen lassen. Dementsprechend formuliert Trainer Paul Bönzli seine Ziele defensiv: «Der Ligaerhalt ist das primäre Ziel.» Der neue Trainer des FC Lengnau, Kurt Baumann, war für das BT nicht erreichbar. Welche Rollen die Viertligaaufsteiger FC Bözingen, FC Täuffelen und SC Aegerten Brügg b spielen werden, ist schwierig einzuschätzen. Bözingen-Trainer Pierre Alain Richoz: «Unser Ziel ist das gesicherte Mittelfeld.» Walter Maurer, Täuffelen-Trainer, etwas defensiver: «Wir wollen die Klasse halten.» Aegerten Brügg-Trainer Patrick Pfister schliesst sich diesem an: «Unser Ziel ist der Klassenerhalt.» Als einziger Seeländer Verein tritt der FC Aurore Biel in der «jurassischen» Gruppe 7 an. Trainer François Calvet sieht das Positive. «Die Einteilung in eine etwas schwächere Gruppe kommt uns entgegen.» Die Top-5 wären das Ziel, so Calvet.

Gabriel Gasser

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