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Wasser, Wasser und nochmals Wasser



Das Hochwasser von 1999 ist vielen von uns noch gut in Erinnerung. Der Fussballplatz steht teilweise bis zu 20 cm unter Wasser.

Unser Platzwart Ueli Hofstetter begutachtet das Nass mit grosser Skepsis.


In den folgenden Jahren bleibt das Thema Wasser auf dem Lachen stets in aller Munde. Das Jahr 2005 brachte eines der Jahrhunderthochwasser, das sog. "Alpenhochwasser", dabei betroffen auch der "Lachen". Im August 2007 macht uns das Hochwasser mit Schwerpunkt "Nebenflüsse des Rheins im Schweizer Jura" zu schaffen (übrigens das vierte Jarhunderthochwasser). Ab 8. August entwickelt sich der Regen zum Sturzbach, zeitweise fallen 220 mm und mehr, eine Besserung ist nicht in Sicht. Lyss wird im Jahre 2007 gleich drei Mal überflutet.


Am 14. August 2007 sah es auf dem grossen Platz so aus.




Kunststück, sieht das so aus, verfolgt man die Kurve der Niederschläge vom 8. bis 15. August.


Am 23. August hatte sich das Wasser verzogen und das Malheur zeigte sich in form von ersoffenem und ersticktem Rasen.


In den Folgejahren kehrte Ruhe ein. Verschiedenste Massnahmen schweizweit und die verbesserte Regulierung der Seepegel brachten den gewünschten Erfolg. Aber - und mit dieser Tatsache sind wir wieder konfrontiert - wenn der Himmel alle Schleusen öffnet, ist der Mensch machtlos.


29. Juni 2021 Das Wasser ist da!


Jetzt hilft uns nur noch der liebe Gott. Der ist ja, so scheint es, für das Wetter zuständig. Wenn bis Sonntag keine Beruhigung eintritt, könnte der Schaden grössere Ausmasse annehmen. Die braunen Stellen von Ende Juni werden aber wohl definitiv nicht mehr zu retten sein. Zum Glück liegen diese zum grössten Teil ausserhalb des Spielfeldes.


Also liebe FCBler. Bevor ihr im Bett die Füsse streckt, hurtig ein flotter Übergang in eine andächtige Stellung und weg mit dem Stossgebet. Nützt nichts, so schadets nichts.

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