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SC Aegerten Brügg - FCB 3:2 (2:0)

4. Mai 2008, 10:00 Uhr, Sportplatz Neufeld, Aegerten

Meisterschaft 3. Liga, 1. Stärkeklasse


Schiedsrichter: Konrad Rey, Port Aufstellung FC Büren a. A: Jarno Beyeler, Reijo Beyeler, Lorenz Meile, Dominik von Aesch, Mark Rüttimann (ab 67. Min. Joël Scheidegger), Manuel Scheidegger, Michael Blaser, Nasser Katergi (ab 46. Min. Thomas Lerch), Patrick von Felten, Sandro Imperiali (ab 46. Min. Chinedu Okoye), Patrick Meier Ersatz: Simon Käser (Ersatztorhüter), Markus Maibach, Marco Käser, Adrian Steinbacher Nicht im Aufgebot: Simon Gobat (Einsatz im Zwei), Kevin Hert (verletzt), Stefan Käser (Einsatz im Zwei), Thomas Sutter (Einsatz im Zwei) Trainer: Marlon Hodgson Aufstellung SC Aegerten-Brügg: Patrice Oppliger; Silvio Gloor (71. Manser), Meister, Vögeli; Biedert, Leibundgut, Fabian Gloor, Joe Küffer; Simon Oppliger (65. Maffei), Ben Küffer, Weisskopf


Torfolge: 04. Min. 1:0 Meister 35. Min. 2:0 Weisskopf (klare Offsidestellung) 73. Min. 2:1 Lorenz Meile (Freistoss) 83. Min. 3:1 Weisskopf 87. Min. 3:2 Michael Blaser (Pass von Reijo Beyeler) Karten: 40. Min. Gelb: Patrick von Felten Bemerkungen: 350 Zuschauer, Eckenverhältnis 5:10 (4:8)



Spielbericht von Markus Dähler, Bieler Tagblatt


Begeisternder Spitzenkampf Nach einem packenden Spitzenkampf auf hohem Niveau besiegte Leader Aegerten den FC Büren. Damit fiel eine Vorentscheidung im Aufstiegskampf.


Beide Teams konnten im Neufeld nicht in ihrer besten Aufstellung antreten. Trotzdem entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Die Platzherren gingen bereits in der vierten Minute durch Libero Meister in Führung. Oppliger verpasste den scharfen Corner und Meister konnte am hinteren Pfosten überlegt einschieben.


Der Torschütze glänzte aber auch auf der eigenen Linie als Ausputzer und klärte in der 20. Minute für den geschlagenen Keeper. Und Leibundgut gelang das gleiche Kunststück vor der Pause zum zweiten Mal. Büren machte gewaltig Druck und erarbeitete sich durch Imperiali und Meier viele Chancen.


Bedingt durch die Absenz ihres Topskorers Michael Leu setzte die Aegerter vom glänzenden Biedert angetrieben zu Kontern über die Flügel an. Davon profitierte in der 32. Minute Weisskopf. Er konnte in der Mitte plötzlich aus offsideverdächtiger Position alleine gegen Beyeler ziehen, liess diesen kaltblütig aussteigen und markierte den glücklichen Pausenvorsprung.


Hodgson reagierte und brachte zur zweiten Halbzeit mit Lerch und Okoye zwei frische Kräfte. Vorerst suchten diese ihre Position.


Hektische Schlussminuten Nach einer Stunde hielt Beyeler sein Team im Spiel, als er erfolgreich gegen Ben Küffer parierte. Die Gäste erwachten und machten wieder mächtig Druck. Zwar verpasste Okoye den Anschlusstreffer, nachdem Manuel Scheidegger mit seinem Gewaltschuss nur den Pfosten getroffen hatte. Dafür hatte Meile mit seinen beherzten Freistoss aus 35 Metern mehr Glück. Oppliger liess den Ball beim hinteren Pfosten hinter die Linie kollern.


Während die Hodgson-Boys nun mächtig Druck machten und die Defensive entblösste, lancierte Aegerten schnelle Konter. Erneut konnte Weisskopf mit einem satten Direktschuss via Pfosten zum Zweitorevorsprung markieren. Als Blaser zum Ende der regulären Spielzeit aus dem Gewühl heraus das Leder unhaltbar unter die Latte knallte, wurde es hektisch. Vorne setzte Manser den Ball knapp neben den Pfosten und hinten hielt Oppliger den Kasten mit Glück und Können dicht.


Ausgezeichneter Schiedsrichter Dann kam für die Platzherren und ihren begeisterten Anhang der erlösende Schlusspfiff. Schiedsrichter Konrad Rey hatte mit seiner unauffälligen und konsequenten Spielleitung in einem hohen Rhythmus ein Fussballfest ermöglicht.


„Wir waren wie so oft zu Beginn und in der Schlussphase hellwach, dazwischen konnten wir nicht genügend Druck machen“, anerkannte Büren-Trainer Hodgson fair das Ergebnis. Für Markus Weidmann war das intensive Spiel mit dem hart erkämpften Sieg der gerechte Lohn für die positive Reaktion der Spieler: „Jeder hat durch Leus Absenz mehr Verantwortung übernommen! Zudem konnten wir mit flachen Bällen in die Spitze viele Chancen erarbeiten.“ Beide waren sich aber einig, dass schlussendlich die Tagesform für eine Vorentscheidung im Aufstiegskampf gesorgt hatte.

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