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FCB – FC Täuffelen 3:2 (2:0)

Aktualisiert: 9. Jan. 2023

Sportplatz Lachen, 4. April 2015, 16:00 Uhr, Meisterschaft 3. Liga, Gruppe 6



FC Büren an der Aare: Jarno Beyeler (C), Fabrice Phillot, Rüttimann Reto, Micael Santos Ferreira, Denis Schneider (80. Luca Lauper), Dino Dulepa, Nino Dulepa, Anoch Ramalingam (78. Dominik Schläfli), Manuel Scheidegger, Benjamin Siddique, Nils Beyeler


Ersatz: Kein Ersatztorhüter, kein Masseur


Abwesend: Ruben Dos Santos (verletzt), Joaquim Mendes Da Silva (nicht im Aufgebot), Joël Scheidegger (verletzt), Yannik Scheidegger (verletzt), David Schläfli (gesperrt), Paul Gilles Schori (verletzt), Bertan Siljimi (nicht im Aufgebot), Mikael Stauffer (Ferien), Yannik Tüscher (verletzt)


Trainer: Reto Rüttimann


Coach: Björn Beyeler


Tore: 20‘ 1:0 Manuel Scheidegger, 35‘ 2:0 Manuel Scheidegger, 56‘ 3:0 Manuel Scheidegger, 72‘ 3:1 Michael Zingg, 83. 3:2 Kenny Messerli


Matchbericht:

So wie man die Vorrunde abgeschlossen hat, nämlich erfolgreich (5:0 gegen Aegerten), genauso erfolgreich ist man in die Rückrunde gestartet. Bravo! Das tut gut und gibt Luft und hoffentlich eine Riesenportion Selbstvertrauen für das Restpensum.

So mancher Zuschauer rieb sich bei der Aufstellung des FCB verwundert die Augen, ergänzte doch Reto Rüttimann als Innenverteidiger die Viererkette. Eine komplett neue Variante, die wir so noch nicht gesehen haben. Konsultiert man die Liste der verletzten und gesperrten Spieler, wird offensichtlich, dass da offensichtlich nicht allzu viele Varianten zur Verfügung standen.


Bei garstiger Witterung und erstaunlich gutem Terrain, fanden die Gäste aus Täuffelen besser ins Spiel und verzeichneten die eine oder andere Chance. Büren tat sich anfangs schwer und kam nur mühsam in die Gänge. Zu oft agierte man überhastet, nicht bedacht, möglichst schnell ins Spiel zu finden und Ballgewinn zu generieren. Ab der 15. Minute glich sich das Spielgeschehen aus und der FCB orientierte sich Richtung gegnerisches Tor. In der 20. Minute kämpfte sich Anoch Ramalingam auf der linken Seite durch unzählige Täuffeler in den Sechzehner. Sein Abschlussversuch landete in den Armen des Täuffeler Torhüters. Sein total misslungener Auswurf landet bei Manuel Scheidegger, dieser liess sich nicht zwei Mal bitten und schoss zur Führung für den Platzclub ein. Ein vorgezogenes Ostergeschenk. Büren übernahm nun mit der Führung im Rücken das Spieldiktat, aber ohne restlos zu überzeugen. Zu schnell verlor man den Ball in der Vorwärtsbewegung und gestattete so dem Gegner, die Möglichkeit eines Abschlusses. Für eine weitere kuriose Szene sorgten die Freistossspezialisten des Gastes. Nachdem der Ball gesetzt war, sprintete ein Spieler wie von der Tarantel gestochen über den Platz, ein weiterer Spieler hüpfte hasenähnlich (es war ja schliesslich fast Ostern) über den Ball und der dritte donnerte den Ball mitten in die Mauer. Der erstgenannte musste mit dem Auto in Meienried abgeholt werden. Da sollten die Strategen unbedingt nochmals die Köpfe zusammenstecken. Fussball gespielt wurde aber doch noch. Der gut gelaunte Manuel Scheidegger war es, der nach einem schönen Steilpass (von wem eigentlich?) der Verteidigung davonlief und trocken zum 2:0 einschoss. Weitere Chancen, mit einer komfortableren Führung in die Kabinen zu gehen, wurden vertan.


Bei Wiederaufnahme des Spiels versuchte Büren, Täuffelen weiterhin unter Druck zu setzen, und den vielleicht entscheidenden dritten Treffer zu markieren. Dies gelang gar nicht mal so schlecht, lediglich im Abschluss getraute man sich nicht, mit einem Weitschuss sein Glück zu versuchen. Die Bodenverhältnisse hätten dieser Variante eigentlich entsprochen. Manuel Scheidegger zum Dritten. Nach genauem Pass enteilte er ein weiteres Mal und schoss zum viel umjubelten 3:0 ein (56. Minute). Aber wir alle haben noch gezittert und das nicht nur des Wetters wegen. Anstatt 4:0, eine Topchance wurde erneut nicht ausgenutzt, hiess es plötzlich 3:2. Der FCB hat es nicht verstanden, ruhig und abgeklärt auf Resultat halten zu spielen, den viel zitierten Ballbesitz zu zelebrieren. Schlussendlich hat man sich bis zum Abpfiff erfolgreich gewehrt und die drei wichtigen Punkte gegen einen Ranglistennachbar behaupten können. Mit diesem Sieg hat sich der FCB aus der Gefahrenzone vorerst abgemeldet. Im nächsten Spiel wartet der FC Madretsch, momentan auf einem Abstiegsplatz angesiedelt, eine lösbare Aufgabe.


Anoch Ramalingam musste in der 78. Minute verletzt den Platz verlassen. Wir wünschen ihm gute Besserung und hoffen, dass sich die Verletzung als harmlos herausstellt. Seine kämpferische und motivierende Einstellung braucht das Team.


Hopp FCB

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